xing icon 32x32        

Opcenter APS - Advanced Planning and Scheduling


Die aktuellen Trends in der Fertigung bzw. Produktion erfordern, dass durch reduzierte Lagerbestände Kosten gesenkt werden. Gleichzeitig muss man auf kürzere Vorlaufzeiten reagieren, um dem Kundenbedarf gerecht zu werden.

Dies erfordert optimierte Fertigungs- und Produktionsabläufe, indem wertschöpfungsfreie Aktivitäten wie Einrichte- oder Wartezeiten reduziert oder beseitigt werden. Durch das Aufzeigen möglicher Konflikte können Maßnahmen ergriffen werden, um Nachfrage und Kapazität aufeinander abzustimmen.

Die Produktfamilie Opcenter APS bietet eine perfektionierte Planungs- und Dispositionslösung. Sie wird sowohl von klein- und mittelständischen Unternehmen als auch von Großkonzernen eingesetzt, um deren Kundenbedarf zu erfüllen und im zunehmend globalen Wettbewerb zu bestehen.

Opcenter hilft heute mehr als 3.500 Unternehmen, auf unerwartete Ereignisse und Veränderungen zu reagieren. Der leistungsstarke Terminierungsmechanismus erlaubt es, Wartungs- und Produktionspläne in wenigen Minuten den neuen Gegebenheiten anzupassen.

Dank des flexiblen Datenmodells und der Planungslogik können Opcenter-Produkte an alle Planungs- und Dispositionsanforderungen von Unternehmen angepasst werden. Es ist möglich, einzelne Regeln zur Bildung von Fertigungs-/Produktionsreihenfolgen zu erstellen. Die Installation von ereignisgesteuerten Kommunikationsskripts ermöglicht die standortübergreifende Integration mit anderen Systemen.

Opcenter Scheduling  Interaktive Plantafel

 Abbildung: Opcenter Scheduling – Interaktive Plantafel

Planning und Scheduling

Opcenter unterstützt sowohl das sog. „Planning“ als auch das sog. „Scheduling“.
Die im Deutschen nicht immer ganz einfach zu trennenden unterschiedlichen Begrifflichkeiten lassen sich am besten in der untenstehenden Übersicht gegenüberstellen.

Gegenüberstellung Planning und Scheduling

 Abbildung: Gegenüberstellung „Planning“ und „Scheduling“

Grobplanung (Planning)

Die Grobplanung berücksichtigt Prognosen und langfristige Aufträge, um die Machbarkeit zu prüfen und die generelle Ausrichtung festzulegen.

Sie definiert dynamisch den Ziellagerbestand, um zukünftige Nachfrage zu erfüllen. Lastverteilung über mehrere Ressourcen unter Berücksichtigung von z.B. Lagerzeit, Haltbarkeit, etc. Unterstützt die wesentlichen Entscheidungen zur Produktionskapazität:

  • Erweiterung der Mitarbeiter
  • Erweiterung der Ressourcenkapazitäten
  • Erweiterung der Produktionsanlagen

Das Ergebnis der Grobplanung ist ein Produktionsplan, der Planaufträge für das ERP-System vorschlägt, um die Bedarfe zu erfüllen.

Grobplanung

Abbildung: Grobplanung mit Opcenter Planning

 

Feinplanung (Scheduling)

Die Feinplanung terminiert alle Arbeitsschritte, um Reihenfolgen und Arbeitslisten vorzugeben. Primäre und sekundäre Einschränkungen können detailliert modelliert werden, damit eine möglichst exakte Abbildung der realen Situation erreicht wird. Die Terminierung kann nach vorbereiteten Optimierungsstrategien erfolgen (minimale Rüstzeiten, hohe Liefertreue, minimaler Umlaufbestand,…) oder anwendungsspezifisch konfiguriert werden.
Sie berechnet Effekte von Änderung voraus; für Unterbrechungen, Ausfälle, Ausschuss, etc. und kann die aktuelle Produktionseffizienz berücksichtigen.

Im Falle von Planungskonflikten haben Sie eine effektive Entscheidungsunterstützung für:

  • Überstunden
  • Auftragsprioritäten
  • Chargenteilung
  • Lieferzeitverschiebung
  • Auftragszusagen (CTP/ATP)

Feinplanung

Abbildung: Feinplanung mit Opcenter Scheduling

 

Akkurate Modelle liefern realisierbare Planungen

Als Erweiterung zur klassischen Planung im ERP-System werden in Opcenter die Randbedingungen bis zur gewünschten Detailtiefe modelliert. Damit ist die Feinplanung in der Lage, tatsächlich realisierbare Pläne unter Berücksichtigung aller Nebenbedingungen zu erstellen. Hierbei können neben den Hauptressourcen auch Betriebsmittel, Personalstärken, Qualifikationen, Platzbedarfe, Energieverbrauch, etc. als zusätzliche Bedingungen modelliert werden.

Finite Feinplanung

Abbildung: Finite Feinplanung

 

Schicht- und Ressourcenkalender

Alle Ressourcen und Nebenbedingungen können über Kalender quantifiziert werden. Damit können zeitliche Abhängigkeiten von Verfügbarkeit, Effizienz, Auslastung, etc. gepflegt oder von externen Quellen übernommen werden.

Kalenderplanung

Abbildung: Kalenderbearbeitung, z.B. genutzt für Schichtkalender

Opcenter APS Berechnung

Abbildung: Berechnung und Darstellung der Bedarfe und Verfügbarkeiten

 

Integration in bestehende Systemlandschaften

Durch die offene, flexible Systemstruktur ist Opcenter in verschiedenen Ebenen des Planungsprozesses einsetzbar. Einfach zu konfigurierende Schnittstellen ermöglichen das Zusammenspiel mit unternehmensweiten ERP-Systemen, unterlagerten MES- oder BDE-Systemen sowie mehreren Opcenter-Instanzen. Selbstverständlich kann Opcenter auch komplett autark genutzt werden.

Opcenter APS Integration1

Opcenter APS Integration2

Abbildung: Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von autark bis integriert


Verbesserungspotentiale durch Opcenter

Durch den Einsatz von Opcenter können Verbesserungen in verschiedenen Bereichen erzielt werden. Folgende Verbesserungen wurden von Opcenter-Anwendern aus verschiedenen Projekten in besonderer Weise hervorgehoben:

Minimierter Aufwand für die Planung, schnelle Ergebnisse

  • Kurze Planungszyklen - "Was-wäre-wenn"-Simulationen werden möglich
  • Kurzfristiges Einplanen/Umplanen von Sonderaufträgen – Flexibilität, aber strukturiert
  • Schnelle Reaktion auf ungeplante Ereignisse (Krankenstand, Produktionsausfälle, Lieferverzögerung, …)
  • Durchspielen von Kostenoptimierungen (z.B. Einsparung einer Schicht, etc.)

Bereitstellen eines verlässlichen, realisierbaren, optimierten Plans

  • Minimierung der Fehlabrufe im Materialfluss – effektive Logistik
  • Minimierung des Umlaufbestands – Platzersparnis
  • Minimierung der Durchlaufzeit – geringere Kapitalbindung
  • Präzise Vorhersage von Lieferdaten – gesteigerte Kundenzufriedenheit
  • Optimale Belegung der Anlagen - Produktivitätssteigerung
  • Optimale Platzierung von Service-Tätigkeiten – Verbesserung der Auslastung

Liefert Basisdaten für Prozessoptimierung

  • Identifikation von systematischen Kapazitätsreserven, Engpässen, etc.
  • Kontinuierliche Verbesserung des Planungsmodells
  • Kontinuierliche Verbesserung der Stammdatenqualität im ERP-System

Benutzerfreundliches, modernes IT-Werkzeug

  • Reduktion von Papier- und Excel-basierten Zwischenlösungen
  • Flexible Nutzung bei unterschiedlichen Planungsaufgaben
  • Kurze Einarbeitungszeit